Sonntag, 13. Januar 2013

Gelati und Gelati-ne

Gelati. Mmhhhh. Fein. Ist das Eis eine Sünde wert, lautet auch im Winter das Motto: Her damit! Am 18. Januar eröffnet in Zürich eine Vegelateria. Gelati auf Basis von Sojamilch, Reismilch oder Hafermilch. Gesund gesüsst. Bio, vegan, 20 Sorten - da klopft das Schleckerherzchen schneller.


Da man sich aber nicht nur von Eis ernähren sollte (wer will: Pudding-Veganer googeln :o), bietet die Vegelateria & Take Away auch Suppen, Salate und Sandwiches an. Freude herrscht!

Eine weniger leckere Angelegenheit ist die Gelati-ne. Sie wird aus Tierknochen und weiteren "Schlachtabfällen" gewonnen und als Bindemittel eingesetzt. Wer darauf steht, verwendet Gelatine in Desserts wie Cremen und Cheesecakes. Ansonsten: Pflanzlich ersetzen durch Apfelpektin, Agar Agar, Maisstärke oder Johannisbrotkernmehl. Auch in Gummibärchen ist im Normalfall Gelatine drin - zum Glück gibt's im Bioladen Alternativen.

Schwieriger wird's bei Wein und Saft. Gelatine als Hilfsstoff zum Klären. Die Gelatine bindet bei der Getränkeproduktion alle unerwünscht herumschwirrenden Partikel, sodass diese dem Getränk schnell und einfach entzogen werden können. Und der (Trauben-) Saft dann makellos klar im Regal steht.

Als Veganerin möchte ich lieber nicht, dass Tierhäute durch meinen Wein gezogen wurden. Schweine- oder Rinderknochen in meinem Fruchtsaft waren. Nur: wo war jetzt Gelatine drin und wo nicht? Deklarieren ist leider (noch) nicht vorgeschrieben. Licht ins Dunkel bringt der Artikel: Saft und Wein - Alles klar?

Jetzt aber wieder zurück zum Eis: See you soon beim pflanzlichen Gelati-Schlemmen! Sandra

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Oje, habs selber noch gar nicht geschafft, hin zu gehn, aber steht auf der Liste ganz oben... :o) Diese Woche müsste es klappen...

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